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12 kreative Ideen: Schaufenster dekorieren und Waren präsentieren

4. July 2024 | Herausgegeben von Faire

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Die strategische Präsentation und Bewerbung von Waren in deinem Geschäft spielen eine wichtige Rolle für den Erfolg deines Einzelhandelsgeschäfts. Eine ansprechende Produktpräsentation kann dazu beitragen, Kund*innen zu gewinnen, mehr Produkte zu verkaufen und Wiederholungskäufe und das Teilen in sozialen Netzwerken anzuregen. Schaufenster dekorieren und deine Ware attraktiv präsentieren, sind ein wichtiger Bestandteil deiner Werbe- und Verkaufsförderung und der erste Kontakt mit deinen Kund*innen. 

Obwohl der Einkauf online immer beliebter wird, sind die Verbraucher*innen oft daran interessiert, auch persönlich in einem Ladengeschäft einzukaufen. Vor allem beim ersten Einkauf. Verbraucher*innen wollen das Einkaufserlebnis genießen, sich vom Alltag ablenken sowie Produkte sehen und anfassen. Das bedeutet, dass die Schaffung eines angenehmen, einzigartigen Einkaufserlebnisses für deine Kundschaft so wichtig ist wie eh und je. Bietest du einen tollen ersten Eindruck, kommen sie auch gerne wieder oder bestellen das nächste Mal bei dir online. 

Wie du die Auslagen deines Ladens zum Strahlen bringst: 

Der Wert der Auslage deines Ladens geht weit über die Ästhetik hinaus. Es ist eine Gelegenheit, eine Geschichte zu erzählen und zu zeigen, warum es sich lohnt, deinen Laden zu besuchen. Damit du die Produktpräsentation in deinem Laden meisterst, haben wir 12 Tipps zusammengestellt, wie du die Auslagen in deinem Laden so gestalten kannst, damit deine Kund*innen gerne wiederkommen. 

1. Erzähle deine Geschichte im Schaufenster 

Schaufenster dekorieren ist eine wichtige Aufgabe für Einzelhändler*innen. Es ist der erste Eindruck, den deine Kund*innen von deinem Laden und deiner Marke bekommen. Dein Schaufenster ist deine Visitenkarte. Stelle sicher, dass deine Fenster immer sauber sind – das ist ein wirklich wichtiger erster Schritt! Schaufensterdekorationen sollen Aufmerksamkeit erregen, einen bestimmten Lebensstil ansprechen, mit der Botschaft und der Farbpalette deiner Marke übereinstimmen und dazu einladen, ins Geschäft zu kommen, um mehr Produkte zu entdecken. 

Du kannst deine Schaufenster auch nutzen, um für Verkäufe, Sonderangebote, saisonale Produkte oder neue Waren zu werben. Mit Hilfe von QR-Codes kannst du zum Beispiel Artikel aus dem Schaufenster direkt an die Kund*innen verkaufen, die nach Ladenschluss vorbeikommen. Und nicht vergessen: Alles, was sich bewegt, erregt Aufmerksamkeit.

Sobald man im Laden ist, sollte deine Deko die Kundschaft zu den Stellen führen, an denen sich deine beliebtesten und profitabelsten Produkte befinden. Denke über die Laufrichtung deiner Kundschaft nach. Überlege dir, wie viele Schwerpunkte du setzen willst und ob es genug Platz dafür gibt, damit sich die Kund*innen dort nicht eingeengt fühlen.

2. Mit Farben spielen

Die richtige Farbpalette kann bei einer Produktpräsentation den entscheidenden Unterschied ausmachen. Versuche, deine Farbpalette auf eine Hauptfarbe und zwei oder drei Akzente zu beschränken, um einen überladenen oder gar erdrückenden Auftritt zu vermeiden. Denke daran, dein Farbschema über alle Kanäle hinweg einheitlich zu gestalten, um somit das Markenbewusstsein zu stärken.

Lass dich von den Verpackungen deiner Artikel inspirieren, um zu sehen, ob du gemeinsame Farbthemen für die Produkte erkennen kannst. Wenn dir zum Beispiel viele Pastellfarben, Neontöne oder schwarz-weiße Verpackungen auffallen, kannst du zwei oder drei komplementäre Farbtöne wählen, die alles zusammenbringen. Ein neutraler oder weißer Hintergrund kann auch eine beruhigende Wirkung haben und die Produkte für sich selbst sprechen lassen. 

Für noch mehr Inspiration solltest du bedenken, dass bestimmte Farben bestimmte Assoziationen hervorrufen können. Grün wird zum Beispiel oft mit der Natur assoziiert, während Blau mit Ruhe oder Zuverlässigkeit verbunden wird. Du kannst diese Assoziationen als Ausgangspunkt für die Festlegung der allgemeinen Farbpalette in deiner Produktpräsentation nutzen.

3. Gruppierung von Produkten

Wenn du ähnliche oder sich ergänzende Produkte in einer Präsentation bündelst, können sich deine Kund*innen ein Bild davon machen, wie die verschiedenen Artikel verwendet werden können und wie sie zusammenpassen. Damit können Käufer*innen leichter zum Kauf von Zusatzprodukten verleitet werden. Es ist auch eine effektive Möglichkeit, überschüssigen Bestand neu zu positionieren und anzubieten.

Du kannst Artikel nach Farbe, Raum und Thema gruppieren. Stelle Accessoires in ähnlichen Farben zusammen, bündle Artikel für die Schulzeit oder stelle Küchenartikel wie Tassen und Teekannen nebeneinander aus.

Wenn du deine Auslage zusammenstellst, solltest du allerdings vermeiden, zu viele ähnliche Produkte nebeneinander zu platzieren. Wenn du zum Beispiel Dutzende von Kerzen nebeneinander aufstellst, ist die Auswahl zu groß. Das könnte deine Kund*innen überfordern, sodass sie am Ende gar nichts davon kaufen. Ein Beispiel: Bringe sommerlich duftende Kerzen zusammen mit sonnigen Accessoires wie Muschelketten oder Sonnenbrillen. Dazu einen „Eyecatcher“ – einen auffälligen Dekoartikel präsentieren, wie zum Beispiel einen kleinen Schwimmreifen oder einen Mini-Sonnenschirm.

4. Kund*innen durch Berührung und Geruch eintauchen lassen

Sprich die Sinne deiner Kundschaft an, indem du Displays zusammenstellst, die sie dazu anregen, an den Produkten zu riechen, sie zu berühren oder sie in die Hand zu nehmen. Wenn du Duftkerzen oder Räucherstäbchen verkaufst, kannst du sie als Teil der Auslage anzünden. Wenn du Produkte in Kartons anbietest, kannst du davon ein Muster auspacken und so auslegen, dass deine Kund*innen das Produkt auch in den Händen halten und fühlen können.

5. Durch gute Ausschilderung informieren

Betone die Einzigartigkeit deiner Ware, indem du kleine Schilder und Displays aufstellst, die die Käufer*innen über das Produkt informieren. Stelle zum Beispiel kleine Schildchen oder Plaketten neben handgefertigte Artikel, um die Geschichte der jeweiligen Hersteller*innen und die Herkunft des Produkts zu erzählen. Du kannst die Schilder auch nutzen, um die Vorteile oder besonderen Eigenschaften eines Artikels näher zu erläutern. Deine Kund*innen wollen wissen, dass sie mit ihrem Geld auch ihre persönlichen Werte unterstützen. Wenn du mehr Informationen über deine Produkte und deren Herstellung anbietest, können sich deine Käufer*innen bei der Kaufentscheidung wohl und sicher fühlen.

6. Experimentiere mit guter Beleuchtung 

Umgebungsbeleuchtung, Akzentbeleuchtung, dekorative Beleuchtung und Arbeitsbeleuchtung wirken sich alle auf die Qualität deiner Warenpräsentation aus. Deine Hauptbeleuchtungskörper sorgen für die Grundbeleuchtung und sollten hell genug sein, damit jeder die Ware gut sehen kann, ohne dass es unangenehm oder grell wirkt. Deine speziellen Themenecken und Schaufenster sollten auch eine Akzentbeleuchtung haben, um die Aufmerksamkeit der Kund*innen auf die wichtigsten Produkte und Schilder zu lenken. Eventuell kannst du auch eine dekorative Beleuchtung in Betracht ziehen, um vielleicht einen weiteren Farbakzent zu setzen. 

Vor allem im Bereich der Umkleidekabine ist die richtige Beleuchtung besonders wichtig. Auch an der Kasse, wo deine Kundschaft genau sehen muss, was sie tun, ist gute Beleuchtung unverzichtbar.

7. Halte das Angebot aktuell und saisonal  

Kund*innen kommen häufiger wieder, wenn sie wissen, dass sie bei jedem Besuch etwas Neues sehen werden. Lege dir einen Kalender an mit Veranstaltungen, Feiertagen, Terminen, Inventur und saisonalen Veränderungen, die deine Verkaufsförderung im Laden beeinflussen könnten. Halte Dekorationsartikel und Zubehör dafür bereit, damit du vorbereitet bist. Vielleicht findest du zwischendurch auf Flohmärkten interessante und kuriose Deko-Objekte, die thematisch gut zu deinen Produkten passen. Auch saisonale Pflanzen können die Auslage attraktiver machen und in der richtigen Umgebung für ein angenehmes Einkaufserlebnis sorgen. Du kannst deine Warenauslagen immer dann auffrischen, wenn du neue Produkte anbietest, um deine Kundschaft für die neuen Angebote im Laden zu begeistern.

8. Werde kreativ mit Regalen und Tischen

Wenn es darum geht, eine einzigartige Auslage zu gestalten, musst du dich nicht nur auf traditionelle Regale verlassen. Probiere stattdessen neue und kreative Wege aus, um deine Auslage aufzubauen. Vielleicht kannst du Artikel wie Geschirrtücher oder Grußkarten an einer Wäscheleine aufhängen, alte Bänke und Holzkisten als Regale benutzen, oder schwebende Regale in deinem Laden anbringen. Stelle kleinere Artikel auf Tabletts oder in Körben aus und verwende eine dekorative Wandleiter, um Kleidung, Handtücher, Tücher und vieles mehr zu drapieren. Inspirationen findest du vielleicht auf Pinterest. Folge deinen Lieblingsläden auf Instagram, um zu sehen, wie diese ihre Produkte ausstellen.

9. Individuelle Gestaltung

Unabhängige Läden sind oft mit viel Liebe gemacht. Zeige deine Leidenschaft für deine Produkte mit sogenannten „Staff Picks“. Die Angestellten des Ladens können kurze Notizen über ihre Lieblingsprodukte schreiben und diese im Laden auslegen. Du kannst auch einen ganzen Bereich für die Auswahl deiner Mitarbeiter*innen reservieren. Wenn ein Produkt von einer Person empfohlen wird, fühlt sich die Kundschaft direkt mit dem Artikel verbunden und ist geneigter, diesen zu kaufen. Unabhängige Einzelhändler*innen ziehen in der Regel Kund*innen an, die kleine Läden unterstützen wollen. Daher ist die Hervorhebung der Menschen, die hinter einem Kauf stehen, eine gute Möglichkeit, den Kund*innen das Gefühl zu geben, dass ihr Geld gut angelegt ist. Die Verkäuferin mit der tollen Haut kann gut die Tagescreme verkaufen, die sie selbst benutzt. Verkaufst du Accessoires, macht es natürlich Sinn, dass deine Mitarbeiter*innen diese auch tragen.

10. Vorausschauend und regional denken 

Wenn du die Produktpräsentation in deinem Laden planst, solltest du auch deinen Standort nutzen. Bringe mit regionalen Produkten oder Artikeln, die für die Umgebung deines Ladens typisch sind, etwas Regionalität ins Spiel. Liegt dein Laden in der Nähe eines Parks? Stelle einen Tisch mit Picknickdecken und Körben auf. Überlege dir, was deine Kund*innen vor oder nach dem Besuch deines Ladens wahrscheinlich tun werden, und überlege dir, was sie brauchen könnten. Ist Regen vorausgesagt, könntest du die Regenschirme direkt an die Kasse stellen. Vielleicht gibt es in der Gegend auch tolle Künstler*innen und Handwerker*innen, mit denen du kooperieren kannst. 

11. Stelle deine Bestseller ins Rampenlicht 

Bei den meisten Einzelhändler*innen entfällt der Großteil des Umsatzes tatsächlich auf einige wenige Artikel, die sich besonders gut verkaufen. Wenn du weißt, dass deine Kund*innen viele Rührschüsseln kaufen, solltest du das Kochgeschirr in deinem Laden in den Mittelpunkt stellen. Du kannst auch darauf hinweisen, welche bestimmten Artikel bei den Kund*innen am beliebtesten sind. Berücksichtige, wie die Kundschaft ihren Weg durch den Laden macht und richte deine Auslage so aus, dass die Bestseller im Mittelpunkt stehen.

12. Weniger ist mehr 

Ein überfüllter Laden kann unattraktiv wirken. Verbraucher*innen neigen dazu, offene Flächen im Einzelhandel mit Luxus zu assoziieren. Vermeide es, deine Regale und Ständer zu überfüllen. Versuche stattdessen, deinen Platz optimal zu nutzen, setze Prioritäten beim Aufräumen und Ordnen und sorge dafür, dass Kund*innen unterschiedlicher Körpergröße alle Waren und Schilder sehen können. Aufräumen und Ordnung halten machen die Umgebung deines Ladens angenehm.

Eine durchdachte Platzierung der Ware ist für jede Art von Einzelhandelsgeschäften wichtig. Es kann den Umsatz steigern und eine eigene Identität schaffen. Indem du die Bedürfnisse deiner Kundschaft berücksichtigst, kannst du fesselnde Auslagen gestalten, die das Einkaufen zu einem echten Vergnügen machen und dich von der Konkurrenz abheben. Also lass deiner Kreativität freien Lauf. Stelle das Kauferlebnis deiner Kundschaft in den Mittelpunkt und lass die Produkte durch ansprechende Auslagen und Dekorationen für sich selbst sprechen.

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