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Kreative Ideen für den Weihnachtsmarktstand

4. July 2024 | Herausgegeben von Faire

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Weihnachtsmärkte sind ein fester Bestandteil der Adventszeit in Deutschland und ziehen jedes Jahr Millionen von Besucher*innen an. Mit der Planung für Weihnachten kann man im Einzelhandel nicht früh genug anfangen. Die Vorausplanung ist der erste Schritt zum Erfolg.  Wir hier ein paar Infos für dich, damit du für deinen Weihnachtsmarktstand ein paar Ideen finden kannst. 

In Deutschland hat jede Stadt einen Weihnachtsmarkt, größere Städte sogar mehrere und selbst auf dem Land gibt es Minimärkte, Weihnachtswälder und Christkindlmärkte. Es gibt Glühwein, Bratwurst und jede Menge Süßes. Von Lebkuchen bis Schmalzgebäck, von gebrannten Mandeln bis zum Bratapfel und natürlich jede Menge Weihnachtsplätzchen. Wenn du mit deiner Ware auf einen Weihnachtsmarkt willst, musst du dir aber was einfallen lassen, um aufzufallen. Es ist kalt, laut und oft sehr eng. Wie kannst du also deinen Stand so gestalten, damit die Besucher*innen des Markts bei dir länger verweilen und einkaufen? Hier ein paar Infos und kreative Weihnachtsmarkt-Stände-Ideen.

Alternativen zu den ganz berühmten Weihnachtsmärkten

Man hört immer von den berühmten Weihnachtsmärkten in Nürnberg, München und Dresden. Die sind zwar wunderschön, aber oft sind diese so überfüllt, dass den Besucher*innen die Lust am Einkaufen vergeht. Außerdem ist es schwierig, als neuer Einzelhändler dort überhaupt einen Stand zu ergattern. Kleinere Märkte werden immer beliebter, Besucher*innen haben mehr Platz und Händler*innen haben dort oft mehr kreativen Freiraum und Möglichkeiten. 

Hier ein paar Märkte für dich zur Inspiration:

Granitweihnacht in Hauzenberg (Bayern): Dieser Weihnachtsmarkt in einem ehemaligen Steinbruch in Hauzenberg bietet eine einzigartige Kulisse mit beleuchteten Felswänden und Buden in alten Steinbaracken. Eine tolle Atmosphäre für tolle Geschenke.

Waldweihnacht Halsbach (Bayern): Dieser Weihnachtsmarkt im tief verschneiten Wald bei Halsbach im Bayerischen Wald bietet eine märchenhafte Atmosphäre mit urigen Hütten und zauberhaften Ständen. Ein Marktbummel für die Seele.

Weihnachtsmarkt in Rüdesheim am Rhein (Hessen): Der Weihnachtsmarkt in Rüdesheim ist ein internationaler Markt mit 120 Ausstellern aus 12 Ländern.

Weihnachtsmarkt in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt): Der Weihnachtsmarkt ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland und bietet eine historische Kulisse inmitten von wunderschönen Fachwerkhäusern.

Marktveranstalter haben oft bestimmte Vorgaben, was sie gerne anbieten, da passt man nicht immer dazu. Die Stände selbst sind meist vorgegeben, Holzstände in bestimmten Anfertigungen, und auch bei der Deko muss man sich zum Teil an bestimmte Vorgaben des Veranstalters halten. Am besten informiert man sich vorab, was machbar ist und was nicht. 

Dekoration am Weihnachtsmarktstand:

Vielleicht kannst du zusätzlich zu den klassischen Dekoartikeln wie Tannenzweige, Girlanden und Lichterketten eine Girlande aus modernen Weihnachtskugeln basteln oder einen Weihnachtsbaum aus Treibholz und einen (unechten) Kaktus dekorieren? Dazu kann man sich gut online zum Beispiel auf Pinterest inspirieren lassen. Pass die Dekoration an deine Produkte an, damit das Ganze einheitlich und rund wirkt. Verkaufst du zum Beispiel handgemachte Holzspielzeuge wie die Nussknacker von Steinbach, könntest du diese Holzfiguren in deine Weihnachtsgirlande integrieren. Verkaufst du Bio-Produkte, kannst du die Auslage mit natürlichen Materialien wie Jute oder Leinen auslegen. 

Was verkauft sich gut auf dem Markt?

Produkte, die sich als Weihnachtsgeschenke eignen, verkaufen sich auf Weihnachtsmärkten natürlich besonders gut. Man geht ja oft, um sich mit Freunden zu treffen, einen Glühwein oder Jagertee zu trinken, aber entdeckt man eine tolle Geschenkidee, schlagen die Besucher*innen gerne zu. Schmuck, Wollsachen, Liköre, Süßwaren zum Mitnehmen, regionale Ware wie Honig, Bienenwachskerzen und Faire-Trade-Artikel sind gute Produkte für einen Stand.

Verkaufst du Lebensmittel, ist es eine gute Idee, kleine Kostproben zu vergeben. Die meisten Besucher*innen werden das kostenlose Häppchen nicht ablehnen. Ein paar Nüsse oder einen Schluck Kaffee, heißen Tee oder ein Stückchen Schokolade?

Aber auch wenn du keine Lebensmittel verkaufst, ist eine kleine Kostprobe vielleicht eine gute Idee? Es muss natürlich hygienisch bleiben und du kannst nicht zu viel verschenken, sonst wird es zu teuer. Wie wäre es mit ein paar Bio-Gummibärchen für die Kinder? Die Bio-Bärchen von Ecoterra, jeweils eines auf einem weihnachtlichen Zahnstocher aufgespießt? Dann bleibt auch die Mama länger stehen, um sich deine Ware anzusehen. 

Du kannst außerdem zu jedem verkauften Produkt ein kleines Stück Papier mit einem kleinen Weihnachtsgruß und guten Wünschen für das neue Jahr beilegen und dich somit auch bei deinen Kund*innen bedanken. Solltest du Zeit haben, kannst du diesen kleinen Gruß noch spezieller machen und deinen Namen per Hand signieren. 

Weihnachtsverlosung und Kooperationen

Du kannst kleine weihnachtliche Aufkleber an die Kinder deiner Standbesucher*innen verschenken und eine Verlosung organisieren. Alle Kund*innen, die in der Zeit des Markts etwas gekauft haben, kommen mit einer Nummer in eine Lostrommel, und am letzten Tag des Weihnachtsmarkts gibt es einen tollen Preis zu gewinnen. 

Produkte auf dem Weihnachtsmarkt sind oft handgemacht und mit viel Liebe hergestellt. Vielleicht macht es Sinn, zu deinem üblichen Sortiment auch Ware aus der Region anzubieten. Kontaktiere zum Beispiel Schmuckdesigner*innen aus der Gegend und vernetze dich mit Imker*innen für guten Honig, einer Schnitzerei oder mit jemandem, der selbst gestrickte Wollmützen produziert. Mit dem Verkauf dieser Produkte unterstützt du damit nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern auch die Handwerkskunst. 

Die Standplätze auf beliebten Weihnachtsmärkten sind begehrt und oftmals Jahre im Voraus gebucht. Daher solltest du dich frühzeitig bewerben, um deine Chancen auf einen Standplatz zu erhöhen. Fange rechtzeitig mit deiner Planung an, damit sich dein Konzept langsam entwickeln kann und du nicht alles auf den letzten Drücker planen musst. Frage Freunde und Bekannte nach ihren Ideen und denke über den Tellerrand hinaus. 

Gleichzeitig muss natürlich auch dein Onlineshop und/oder der Laden auf den neuesten Stand gebracht und fürs Weihnachtsgeschäft fit gemacht werden. Dazu findest du hier ein paar Tipps. Viel Spaß bei der vorweihnachtlichen Planung!

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