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Warum Bio verkaufen?

4. July 2024 | Herausgegeben von Faire

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Die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt stetig. Immer mehr Käufer*innen entscheiden sich für eine gesunde und nachhaltige Lebensweise. Für Einzelhändler*innen bietet der Verkauf von Bio-Produkten daher eine Reihe von Vorteilen, die sowohl den Kund*innen als auch dem Geschäft selbst zugutekommen können. Im deutschen Handel gibt es mehr als 100.000 Produkte mit einem Bio-Siegel, Tendenz steigend.

Was ist Bio?

Bio steht für „ökologisch“ und kennzeichnet Produkte, die ohne den Einsatz von synthetischen Pestiziden, Herbiziden oder Kunstdünger hergestellt werden. Laut EU-Öko-Verordnung müssen mindestens 95 % der Zutaten aus ökologischer Bewirtschaftung stammen, damit ein Artikel als Bio-Produkt gekennzeichnet werden darf. Die Bio-Landwirtschaft fördert außerdem die Artenvielfalt und den Tierschutz. Studien belegen, dass sich der ökologische Landbau besonders positiv auf die Artenvielfalt auswirkt: Von Wildkräutern zu mehr Vogelarten auf dem Feld, wie die Feldlerche oder der Kiebitz, von blütensuchenden Insekten bis hin zu mehr blühenden Wildblumen.

Welche Arten von Produkten gibt es als Bio-Produkte?

Es gibt eine breite Palette von Bio-Produkten, darunter:

  • Lebensmittel: Obst und Gemüse, Fleisch, Milchprodukte, Eier, Getreide, Backwaren und auch Fertiggerichte
  • Getränke: Kaffee, Tee, Säfte, Wasser
  • Kosmetik und Körperpflege: Hautcremes, Shampoos, Seifen, Zahnpasta, Deos
  • Textilien: Kleidung, Bettwäsche, Handtücher
  • Haushaltsprodukte: Reinigungsmittel, Waschmittel.

Wie sind Bio-Produkte gekennzeichnet in Deutschland?

In Deutschland müssen Lebensmittel, die als „Bio“ gekennzeichnet sind, die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung erfüllen. Auch die Begriffe “Öko” und „aus kontrolliert biologischem Anbau“ sind gesetzlich geschützte Bezeichnungen. Diese Verordnung bezieht sich auf pflanzliche und tierische Lebens- und Futtermittel aus ökologischer Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion und deckt den gesamten Herstellungsprozess ab. Bei Bio-Käse bedeutet dies beispielsweise, dass die Kühe Auslauf und Bio-Futter erhalten müssen. Der Einsatz von Gentechnik und bestimmten Zusatzstoffen ist verboten.

Es gibt verschiedene Kennzeichnungen wie Bioland, Demeter, und Naturland. Damit es für die Verbraucher*innen übersichtlich und einheitlich bleibt, gibt es seit 2001 das gut erkennbare staatliche Bio-Siegel. Mehr Informationen zum Bio-Siegel gibt es hier. In der Naturkosmetik gibt es ebenfalls verschiedene Siegel wie BDIH und Natrue. Bei Textilien und Kleidung aus Bio-Leinen, Bio-Baumwolle und anderen Naturfasern gibt es ebenso unterschiedliche Siegel, bekannt als GOTS und NATURTEXTIL.

Warum Bio-Produkte verkaufen?

Laut dem Branchenreport der ökologischen Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) haben im Jahr 2023 Verbraucher*innen in Deutschland 16,08 Milliarden Euro für Bio-Lebensmittel und Getränke ausgegeben. Es gibt also viele gute Gründe, Bioprodukte mit in dein Sortiment zu nehmen. 

  • Gewinnspanne: Bio-Produkte werden oft zu einem höheren Preis verkauft als konventionelle Ware, was eine höhere Gewinnspanne ermöglicht.
  • Zusätzliche Kundschaft: Der Bio-Markt wächst stetig, sodass du womöglich durch das Anbieten von Bio-Produkten neue Kund*innen gewinnen kannst.
  • Verbesserung des Markenimages: Der Verkauf von Bio-Produkten kann deinem Geschäft einen positiven Ruf verleihen. Deine Kund*innen unterstützen womöglich gerne das Geschäft, das sich für Nachhaltigkeit und Gesundheit einsetzt.
  • Wettbewerbsvorteil: Einzelhändler*innen, die eine gute Auswahl an Bio-Produkten anbieten, können sich von anderen Händler*innen abheben und die Kundschaft anziehen, die gezielt nach solchen Produkten sucht.
  • Nachhaltigkeit: Durch den Verkauf von Bio-Produkten trägst du als Einzelhändler*in zur Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und zum Schutz der Umwelt bei.

Deutsche Konsument*innen konzentrieren sich beim Kauf von Bio-Produkten vor allem auf Lebensmittel. Aber auch bei Süßigkeiten und Delikatessen aus dem Ausland, zum Beispiel bei Lebensmitteln aus Italien, sind Bio-Produkte gefragt. In einer Umfrage des BMEL 2022 gaben 36 % der Befragten an, ausschließlich Bio-Lebensmittel zu kaufen. Aber nicht alle Unternehmer*innen möchten in den Lebensmittelmarkt einsteigen. Eine interessante Nische im Bio-Markt sind die kleinen Firmen. Die Hersteller*innen in Deutschland mit den ganz speziellen hausgemachten Produkten, die mit Liebe kreiert, regional produziert und nachhaltig und umweltfreundlich hergestellt wurden.

Faire verbindet dich mit diesen speziellen Produzent*innen

Faire erleichtert es dir, diese besonderen Hersteller*innen zu finden und dich mit ihnen zu vernetzen. So kannst du deinen Kund*innen regionale und nachhaltige Bio-Produkte anbieten und gleichzeitig die lokale Wirtschaft unterstützen. Hier findest du einige deutsche Bio-Marken, die es auf Faire zu kaufen gibt. Firmen mit originellen, kreativen Ideen, die sich um die Umwelt sorgen und mit Stolz Produkte anbieten, die so natürlich und gut wie möglich sind:

  • myvialBio-Superfoods in höchster Bioverfügbarkeit und plastikfreier Verpackung.
  • Brandl Nutrition – Bio Ingwer, Ashwaganda, Maca, Jod aus Kelp und vieles mehr. Hier gibt es Sportnahrung und Superfoods für Fitness und Gesundheit.
  • kruut – Kraftvolle, heimische Wildkräuter für naturnahe Rituale und wilden Genuss. Superfoods, Räucherbündel, Tinkturen und mehr.
  • djoon – Besondere handgemachte Süßigkeiten, Bio, vegan und ohne Zuckerzusatz. Vom Dattelkuchen zur Dattelschokolade mit Himbeere, Peanut oder Raspberry gibt es hier etwas für alle Naschkatzen.
  • Sechzisch VierzischVerschiedene Weinschorlen aus deutschen Bio-Weinen in ganz besonderen Glasflaschen.
  • UCKA – Säfte, Destillate und Liköre von leckeren Obst- und Wildobstsorten.
  • GUA – Guava-Limonade in 7 Sorten. Mit sehr hohem Fruchtanteil, gesüßt mit Agavendicksaft. Ganz ohne künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker.
  • Belt’s Bio – Naturkost-Produkte, 100 % natürlich und nachhaltig. Feine Artikel, wie getrocknete Heilkräuter, Pilze, Beeren und gesunde Bio-Tees.
  • Elly Momberg – Bio-Granola und Schokolade. Ohne Zucker, nur mit Stevia gesüßt.
  • Ölwerk – naturbelassene, frisch gepresste biologische Speiseöle wie Walnussöl, Rosmarinöl und Bio-Balsamessig.

Durch die Zusammenarbeit mit Faire und deinem Verkauf von Bio-Produkten ergibt sich eine gewinnbringende Situation für alle. Du profitierst von einer höheren Gewinnspanne, zusätzlichen Kund*innen und einem guten Image. Die Hersteller*innen erhalten einen fairen Preis für ihre Bio-Produkte und können ihre Existenz sichern. 

Regionale Vielfalt und Unterstützung durch Faire

Faire ist einzigartig positioniert, um Marken und Einzelhändler*innen dabei zu helfen, den Charakter ihrer örtlichen Communitys zu erhalten. Sie können Hilfsmittel, Reichweite und Technologie von Faire nutzen und sich damit unterstützen lassen.

Die Gründung eines Einzelhandelsunternehmens ist nicht einfach, Bio-Produkte sind oft hochpreisiger als andere. Das Programm „Open with Faire“ wurde genau für solche Fälle ins Leben gerufen. Damit werden Einzelhändler*innen unterstützt, damit sie Herausforderungen auf dem Weg zur Eröffnung des Traumladens meistern können.

Das Programm bietet ein zinsloses Zahlungsziel von 60 Tagen mit einem Limit zwischen 2.500 € und 20.000 €, damit neue Geschäfte ihren Bestand finanzieren können. Die Anfrage zur Teilnahme an dem Programm ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten ausgefüllt. Es gibt keine Verpflichtung, das Zahlungsziel komplett auszuschöpfen. Mehr Infos und die Anfrage findest du hier. Das Zahlungsziel ist nur eine weitere Möglichkeit, für Bestellungen auf Faire zu bezahlen. Diese Leistung ist kein Kredit und hat keinen Einfluss auf dein Guthaben.

Darüber hinaus bietet „Open with Faire” kostenlose, informative Leitfäden mit Grundlagen zur Eröffnung eines Einzelhandelsgeschäfts – von der Finanzierung bis hin zur Bestandsplanung und mehr. Hier findest du alle Leitfäden.

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