Die Mehrwertsteuer (MwSt.) wird auf deine Bestellungen basierend darauf berechnet, von welcher Verkaufsstelle aus die Marke die Produkte versendet. Im Folgenden erfährst du mehr darüber, wie wir nationale und internationale Sendungen verwalten.
Inländische Bestellungen in Großbritannien:
Für alle Produkte, die Marken in Großbritannien an in Großbritannien ansässige Einzelhändler*innen senden, berechnet Faire die Mehrwertsteuer des Einzelhändlers/der Einzelhändlerin für die Transaktion an der Kasse. Dieser Betrag wird dann automatisch an die Marke mit deren Bestellauszahlung, wo zutreffend, überwiesen. Für den Fall, dass ein*e Einzelhändler*in bei einer nicht in Großbritannien umsatzsteuerlich registrierten Marke einkauft, berechnen wir dem/der Einzelhändler*in keine Umsatzsteuer auf die Transaktion.
Internationale Bestellungen:
Für umsatzsteuerlich registrierte Einzelhändler*innen sollte die Einfuhrumsatzsteuer nicht an der Grenze berechnet werden, da sie stattdessen in deiner Umsatzsteuererklärung über einen Buchhaltungsprozess, der als periodengerechte Vorsteuerabgrenzung bekannt ist, ausgewiesen werden sollte. Ab dem 1. Januar 2021 wurde in Großbritannien eine Form der Buchhaltungsabgrenzung eingeführt, die es Importeur*innen, deren USt-IdNr. in der entsprechenden Einfuhranmeldung aufgeführt ist und die die Einfuhrwaren für ihr Geschäft verwenden möchten, ermöglicht, die Einfuhrumsatzsteuer über ihre Umsatzsteuererklärung (statt zum Zeitpunkt der Einfuhr) zu verbuchen.
Für nicht umsatzsteuerlich registrierte Einzelhändler*innen, die Bestellungen von weniger als 135 £ aufgeben, wird jede anfallende britische Mehrwertsteuer an der Kasse berechnet. In solchen Situationen gelten die britischen Marktplatzregeln und die Mehrwertsteuer wird den Einzelhändler*innen beim Check-out von Faire in Rechnung gestellt.
Für nicht umsatzsteuerlich registrierte Einzelhändler*innen, die Bestellungen über 135 £ aufgeben, werden bei der Einfuhr deiner Produkte an der Grenze Mehrwertsteuer und Zölle erhoben.